P O T M E T E R ====================== Einleitung ---------- POTM_100.ZIP ist die erste (und ultimative) Version des Programmes POTMETER. Als Vorlage zu diesem Programm dient eine uralte Programmrou- tine mit der Bezeichnung SPANTEIL.GFA, dessen Herkunft mir unbekannt ist. Da ich sie immer wieder benoetigte und umstaendlich ist (es lebe die Faulheit!), beschloss ich endlich als kleines Wochenendprojekt, das mir noch genuegend Zeit zur Musse liess, diese Programmroutine etwas komfortabler in der Bedienung zu gestalten und mit einigen spaerlichen nuetzlichen Zusatzfunktionen zu erweitern. Da dieses Programm auch fuer andere Elektronik-Entwickler ein nuetzliches kleines Utility ist, beschloss ich sogleich dieses dem ATARI-PD-Pool des COMPUTER-CLUB- ELMSHORN und einigen FTP-Servern weiterzugeben und deshalb schreibe ich dieses Manual. Fuer mich jesenfalls nicht, denn so amputiert sind meine Gehirnzellen noch nicht. Wie auch immer: Es ist ganz einfach wiedermal so richtig nett von mir! Da sich die FTP-Adressen aendern koennen, erwaehne ich sie in diesem Manual nicht, verweise ganz einfach auf die ARCHIE- oder XARCHIE-Funktion, mit der man weltweit auf den FTP-Servern suchen kann. Als Suchwort gibt man "POTM_" ein. Die folgenden drei Zahlen sind die Versionsnummern (die sich allerdings kaum je aendern wird) . Man lese bitte auch immer wieder die einschlaegigen INTER- NET/UseNet- und MAUSNET-ATARI- und Elektroniknewsgruppen. Falls sich etwas Neues tun sollte, - man kann dies nie 100%ig ausschliessen, wuerde ich mich bei diesen bemerkbar machen. Einige werden mich sicher bereits seit Jahren kennen und denken sich jetzt bestimmt: Auwja, der schon wieder! Hilfeee!!!". Wenn jemand POTMETER in PD-Pools, FTP-Servern, MAUS-, FIDO- und andern Boxen weitergibt, bitte ich, mir dem erlauchten Schoepfer dieses gros- sartigen Programmes, dies als E-Mail oder per Postkarte kurz mitzuteilen damit ich sehe ob es allfaellige Interessen gibt. Man darf mir aber auch sonst Postkarten schicken. Ich werde dies ganz bestimmt niemandem uebel nehmen. Versprochen! POTMETER ist ein kleines, funktionstuechtiges (und bugfreies) Utility, das kaum noch veraendert oder erweitert wird, bzw. werden muss. Es sei es regt sich in mir irgend ein eigenartiges Beduerfnis. Anregungen, wuerdevoll vorgetragen, nehme ich allerdings niemandem uebel. Zwecklos ist es allerdings eine GEMische Umgebung zu wuenschen (einem werden jetzt ganz fest die Ohren laeuten *hihi*) . Erstens habe ich dazu keine Zeit, zweitens keine Lust, drittens bin ich zu faul und viertens stehen jedermann die Quelltexte zur Verfuegung um dies selbst zu realisieren. Diese grenzenlose Grosszuegigkeit verschlaegt sowieso jedem gleich die Sprache..... Wenn ein so oder sonstwie veraendertes POTMETER von einem hellen Typen (oder Typin) in PD-Quellen, FTP-Servern und Boxen weitergegeben wird, dann ebenfalls mit allen Quelltexten, einer erweitertem Kurzmanual und MAN MUSS MICH BENACHRICHTIGEN! *finger_fuchtel* ;-))) Was umfasst POTM_100.ZIP? ------------------------- POTM_100\ | |_____POTMETER.PRG Das lauffaehige POTMETER. |_____POTMETER.GFA GFA-Quelltext in GFA-3.5-BASIC. |_____POTMETER.LST ASCII-Quelltext in GFA-3.5-BASIC. |_____STADDEC.INL Maschinencode zur Entpackung der PAC-Datei. |_____POTMETER.PAC PAC-Bild-Datei, vom Programm benoetigt. |_____POTMETER.DOC Dieses Kurzmanual als 1st-Word-Plus-Datei. |_____POTMETER.TXT Diese Kurzmanual als ASCII-Datei. |_____KURVEN.PAC Illustration von berechneten Kurven. |_____SCHALTNG.PAC Gehoert zum Kapitel 'Audio Spezial'. Was kann POTMETER? ------------------ Fuer die Empfindlichkeitseinstellung (z.B. Volume-Control) in Audioan- lagen sind wegen der logarithmischen Empfindlichkeit des menschlichen Gehoers bekanntlich logarithmische Potentiometer noetig. Will man jedoch Trimm-Potentiometer einsetzen, hat man so ziemlich Muehe logarithmische aufzutreiben. Dieses Programm zeigt mit einem kleinen Schema auf der rechten Seite des STAD-Bildes KURVEN.PAC wie ein pseudo-logarithmisches Trimmpotmeter mittels zusaetzlichem Widerstand zwischen dem Schleifer und einem seiner Eckanschluesse realisiert werden kann. Die Annaeherung an die logarithmische Kurve ist abhaengig vom Verhaeltnis der beiden Widerstandswerte des linearen Trimmotmeter R1 und dem Widerstand R2. Wie die berechneten Kurven illustrieren, kann man leicht erkennen, dass die logarithmische Approximation bei einem R1/R2-Verhaeltnis von 15 bis 30 etwa erreicht ist. Betreffs Schaltungsauslegung, betrachte man bitte SCHALTNG.PAC in dem gezeigt wird, dass u.U. ein weiterer Widerstand in einer Audioschaltung zweckmaessig ist. Siehe dazu Kapitel "Audioschaltung Spezial". Bedienung --------- Dieses Einfachstprogramm ist selbsterklaerend und so einfach, dass zur Bedienung ein niedriger IQ-Wert des Users bei Weitem ausreicht. Ein typischer DAU beherrscht POTMETER in einer Minute. Daher nur in Kuerze. Taste gestattet eine neue Berechnung mit neuer Kurve. Taste fuer Restart, laedt erneut das jungfraeuliche noch kurvenlose Bild, das in einem String zwischengespeichert ist. Taste speichert das Bild in dem Directory in dem das Programm gestartet wurde ohne Wahl der Fileselector-Box mit fortlaufender alphabetischer Nummerierung POTM_A.PIC, POTM_B.PIC, POTM_C.PIC etc. Die Bilder werden also nicht komprimiert, was bei den heutigen Diskkapazitaeten sowieso ueberfluessig geworden ist ;-). Taste

ermoeglicht einen Hardcopyausdruck. Es liegt beim Anwender die miese TOS-Hardcopyfunktion durch etwas Besseres zu ersetzen. Mit Taste fuer Quit verlaesst man das Programm. Audioschaltung Spezial ---------------------- Man beachte das Beispiel-Schaltbild SCHALTNG.PAC. Die beiden Schalt- bildauszuege Bild 1 und Bild 2 zeigen zweimal den selben Audiover- staerker mit dem einzigen Unterschied, dass in Bild 1 nur beim ersten Opamp ueber Ra die Arbeitspunktspannung Ua, meist Ub/2, eingespiesen wird und in Bild 2 bei beiden Opamps. Dadurch unterscheiden sich jedoch die beiden Netzwerke SENSITIVITY zur Einstellung der Eingangsempfind- lichkeit. In Bild 1 befindet sich der Eingangsentkoppelkondensator 22 uF (T = Tantal) zwischen Netzwerk und GND und in Bild 2 zwischen dem Ausgang des ersten Opamp und dem Netzwerk. Dazu kommt, dass wegen der separaten Einspeisung der Arbeitspunktspannung Ua2 beim zweiten Opamp ein zusaetzlicher Entkoppelkondensator notwendig ist. Diese aufwendigere Methode ist vor allem dann noetig, wenn die nachfolgende Verstaerker- schaltung mit einer hoeheren (aber auch tieferen) Spannung gespiesen wird, z.B. eine Lautsprecherendstufe. Wenn beide Stufen von der selben Spannungungsquelle gespiesen werden, genuegt die Einspeisung der Arbeitspunktspannung Ua beim ersten Opamp ueber den Widerstand Ra. Da die Verstaerkerstufe AC-entkoppelt ist, wird die DC-Spannung, gegeben durch die Arbeitspunktspannung, mit Verstaerkung Eins uebertragen (abgesehen von der Offsetspannung). Diese wird dann ueber den Signalpfad durch das Netzwerk SENSITIVITY der zweiten Verstaerkerstufe zugefuehrt und diese verstaerkt die Arbeitspunktspannung ebenfalls mit dem Faktor Eins. Die Arbeitspunktspannung bleibt somit an jedem Punkt der NF- Uebertragung gleich. Wenn nun zur Pseudologarithmisierung des Trimmpotmeters der Widerstand R3, der etwa in der selben Groessenordnung wie R2 liegen sollte, fehlt, entstehen grosse Unterschiede in der Grenzfrequenz des gebildeten Hoch- passfilters. Ist der Schleifer des Trimmpotmeters im unteren Anschlag, dominiert der Widerstand des Trimmpotmeter mit seinenm 100 k-Ohm. Ist der Schleifer des Trimmpotmeters im oberen Anschlag, dominiert der Widerstand von R2 mit seinen 6.8 k-Ohm. Wird parallel zum Trimmpotmeter ein R3 mit 10 k-Ohm geschaltet, variert der am Hochpassfilter wirksame Widerstand bloss noch zwischen 9 k-Ohm und etwa 4 k-Ohm. Dies gilt fuer Bild 1 und Bild 2 gleichermasen. Die Speisung erfolgt in beiden Faellen im Singlemodus, also asymmetrisch. Namen und Adressen ------------------ Auf Post oder E-Mails freue ich mich grundsaetzlich immer! Wenn man mich ueber den Snailpostweg erreichen will, gilt die Privat- adresse: Thomas Schaerer Im Lindenhof 6 CH - 8307 Effretikon Schweiz Wird der E-Mailweg bevorzugt, gilt die E-Mailadresse an meinem Arbeits- ort an der ETH-Zuerich, die man in der folgenden E-Mailsignatur erkennt: #*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*# * schaerer@isi.ee.ethz.ch * * * * # #*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*# * * * WIR FLOGEN ZUM MOND ALS TECHNIKER UND # * *#*#*#*#*#*#*#*#* * * * KEHRTEN ZURUECK ALS BEWUSSTE MENSCHEN. * # #*#*#*#*#*# * * * Mitchel (Apollo Mission) # * *#*#* * * * * # ------------------ Thomas Schaerer ------------------------ # * Organ.: Swiss Federal Institute of Technology Zurich, ETHZ * # Depart.: Signal and Information Processing Laboratory ISI # * Address: Sternwartstr. 7 CH-8092 Zurich, Switzerland * #*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#